Fehlende Historie
in Blockpit?

Kostenbasis 0 €, weil der Kauf fehlt. TX-Partner holt die fehlende Historie zurück.

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Robert Thorn Johannes Anderl

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Häufige Ursachen

Die 3 häufigsten Ursachen für „Fehlende Historie“

Blockpit zeigt den Hinweis, wenn für ein Asset die Daten vor dem ersten erfassten Zugang fehlen.

01_FEHLENDE_QUELLEN

Nie importierte Quellen

Eine Börse oder Wallet wurde nie verbunden. Blockpit sieht den Zugang, aber nicht seine Herkunft. Betrifft oft die erste Börse und kurz genutzte Accounts.

02_API_ZEITRAUM

API erst ab dem Verbindungstag

Börsen-APIs liefern erst ab dem Verbindungszeitpunkt und nicht jeden Transaktionstyp. Kauf 2021, API 2024: die alten Trades fehlen.

03_AUTOKORREKTUR

Manueller Eintrag und Auto-Korrektur

Beide schließen die Lücke mit Kostenbasis 0 €. Der Bestand stimmt wieder, die Berechnung bleibt falsch.

Das Besondere hier

Welche Börsen besonders oft Lücken hinterlassen

Aus Roberts Praxis: diese vier Plattformen fallen bei Import-Lücken besonders oft auf.

MEXC

Begrenzte historische Daten

Über API und CSV kommen oft nur eingeschränkte Zeiträume zurück. Ältere Trades und Transfers fehlen dann in Blockpit.

KUCOIN

Spot, Futures und Earn getrennt

Spot, Futures, Trading-Bot und Earn liegen in der Praxis in getrennten Bereichen. Ein einzelner API-Import erfasst meist nicht alle davon.

BINANCE

Viele Produkte, Lücken in der API

Spot, Margin, Futures, Earn und Convert liefert die API in der Praxis oft nicht vollständig aus. Ohne CSV-Abgleich fehlen dann ganze Produktbereiche.

TRADE_REPUBLIC

In der Praxis nur der CSV-Export

Der Export wird manuell eingespielt und ist bei Krypto-Trades bei Preis- und Zeitangaben teils unvollständig.

Was das bedeutet

Kostenbasis 0 € trifft jeden späteren Verkauf

Fehlt die Kaufhistorie, setzt Blockpit die Kostenbasis auf 0 €. Der gesamte Verkaufserlös wird zum Gewinn, auch wenn real keiner entstanden ist.

Der Erlös wird zum Gewinn

Ein Verkauf ohne zuordenbaren Kauf zählt in der Berechnung vollständig als Gewinn. Das skaliert schnell fünfstellig.

Die Haltefrist ist nicht mehr belegbar

Mit der Kostenbasis geht das Anschaffungsdatum verloren. Die 12-Monats-Haltefrist lässt sich aus den Daten dann nicht mehr führen.

Die Lücke wandert mit

Ein Zugang bildet keine Kostenbasis, er erbt sie von der Auszahlung davor. Eine fehlende Herkunft läuft deshalb durch jeden Transfer weiter.

Der stille Fall

Die Auto-Korrektur gleicht den Bestand aus, der Report sieht sauber aus. Der Hinweis bleibt stehen, die fiktiven Gewinne bleiben es auch.

Was TX-Partner daraus macht

Erst die Quellen, dann die Kostenbasis.

01

Quellen vollständig gelistet

Jede je genutzte Börse, Wallet und Chain kommt auf die Liste. Vergessen werden typischerweise die erste Börse, Zwischenbörsen und Hardware-Wallets.

02

Daten zurückgeholt

CSV-Exports, die Datenauskunft nach Artikel 15 DSGVO und On-Chain-Daten aus dem Explorer, in dieser Reihenfolge.

03

Kostenbasis hergestellt

Einträge mit Kostenbasis 0 € werden durch echte Transaktionen ersetzt. Danach stößt TX-Partner die Neuberechnung an.

Bereit?

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Wenn wir nicht die Richtigen für deinen Fall sind, sagen wir es im Gespräch.

Häufige Fragen

Das werden wir oft gefragt

Blockpit zeigt diesen Hinweis, wenn für ein Asset Transaktionen fehlen, die vor dem ersten erfassten Zugang liegen. Das Tool setzt dann eine Kostenbasis von 0 EUR an – bei einem späteren Verkauf wird der gesamte Erlös als steuerpflichtiger Gewinn berechnet, obwohl die Assets ursprünglich gekauft wurden.
Ja. Die fehlenden Transaktionen lassen sich in den meisten Fällen über On-Chain-Daten, CSV-Exports von Börsen oder manuelle Einträge rekonstruieren. Entscheidend ist, dass alle Quellen systematisch identifiziert und die Transaktionshistorie lückenlos aufgebaut wird.
In der Praxis führen MEXC, KuCoin und Binance besonders oft zu fehlenden Daten: begrenzte API-Zeiträume, getrennte Bereiche (Spot, Futures, Earn) und Export-Limits. Auch Trade Republic (in der Praxis über CSV) sowie frühere Börsen wie FTX oder Celsius erzeugen diese Lücken häufig.