Krypto-Dokumentation 20. März 2026 | 12 Min. Lesezeit

CoinTracking vs. Blockpit 2026: Welches Krypto-Steuertool passt zu dir?

Robert Thorn, Co-Founder TX-Partner
Robert Thorn

Co-Founder & Spezialist für Krypto-Datenaufbereitung · · Aktualisiert:

★★★★★ Trustpilot
500+ Fälle Erfahrung
8Jahre Professionelle Erfahrung
CoinTracking vs. Blockpit 2026: Praxisvergleich beider Krypto-Steuertools

Das Wichtigste auf einen Blick

  • ✓ CoinTracking ist ein Profi-Tool mit vollem Editierzugriff und Jahres-Abo, günstiger wenn du mehrere Steuerjahre aufarbeitest
  • ✓ Blockpit setzt auf ein geführtes System mit fixem Tax Framework, bezahlt wird pro Steuerjahr, ideal für unkomplizierte Portfolios
  • ✓ Was beide nicht leisten: fehlende Transaktionshistorie ergänzen. Wenn die Datenbasis lückenhaft ist, rechnen beide Tools auf falscher Grundlage

CoinTracking oder Blockpit? Die meisten Vergleiche im Netz listen Features auf und setzen Häkchen. Dieser Artikel macht es anders. Er basiert auf der täglichen Arbeit mit beiden Tools in über 500 Kundenfällen. Keine Affiliate-Links, keine gesponserten Bewertungen. Stattdessen: Praxiserfahrung, persönliche Einschätzung und eine ehrliche Empfehlung, welches Tool zu welchem Nutzertyp passt.

01 Datenimport: Wo die Unterschiede anfangen

Beginnen wir beim Datenimport. Ein wesentlicher Unterschied: Wenn du bei Blockpit eine EVM-Adresse hinzufügst, bietet das Tool optional an, alle EVM-kompatiblen Chains mitzuimportieren. Das ist grundsätzlich eine praktische Funktion, hat aber einen Nachteil. Viele User aktivieren diese Option unbewusst und laden sich so ungenutzte Chains mit hunderten Scam-Transaktionen ins Portfolio, ohne es zu merken.

Bei CoinTracking trägst du jede Adresse und Börse einzeln ein. Das ist mehr Arbeit, aber du kannst direkt in der Eingabemaske einen spezifischen Börsennamen, ein Startdatum und weitere Details festlegen. Das hilft vor allem bei komplexen Portfolios mit vielen Integrationen.

Blockpit EVM-Import: Optionaler Import aller EVM-kompatiblen Chains
Blockpit: EVM-Adresse hinzufügen mit optionalem Multi-Chain-Import
CoinTracking Eingabemaske: Börsenname, Startdatum und Details pro Integration
CoinTracking: Jede Integration einzeln mit Börsenname und Startdatum

Grundsätzlich bieten beide Tools zahlreiche Blockchain-Imports und Börsenanbindungen an. Bei der reinen Integrations-Breite würde TX-Partner keines der beiden bevorzugen. Was den Import-Weg angeht, gibt es allerdings einen Unterschied: CoinTracking bietet in vielen Fällen die Möglichkeit, Börsendaten nativ per CSV zu importieren. Blockpit setzt nach TX-Partners Eindruck stärker auf API-first. Das wird dann relevant, wenn Börsen-APIs unvollständige Daten liefern und du eine Kombination aus API und CSV brauchst. Da hatte CoinTracking in der Vergangenheit klar den Vorteil. Blockpit rüstet aber nach und bietet mittlerweile auch mehr CSV-Imports an. Den Punkt gibt TX-Partner aktuell an CoinTracking.

02 Token-Klassifizierung und Spam-Erkennung

Beim Import der Daten selbst gibt es einen großen Vorteil bei Blockpit: die Token-Klassifizierung. Bei Blockpit erkennst du relativ schnell den Unterschied zwischen Scam-Token und echtem Coin, weil im Hintergrund die Contract-Adresse als Verifizierung dient.

Bei CoinTracking kommt es nach dem Import häufig vor, dass Spam-Assets denselben Ticker verwenden wie echte Coins. Ein typisches Beispiel: Du siehst „USDC" in der Transaktionsübersicht, aber es handelt sich um einen Scam-Token, der den gleichen Ticker nutzt. In der Standardansicht ist das nicht gut erkennbar. CoinTracking legt hier aber mit einem zusätzlichen Feature nach: Im Spam Center werden potenzielle Scam-Token-Contracts markiert und angezeigt. Du kannst sie dort direkt aus der Historie löschen. Den Punkt bei der Token-Klassifizierung würden wir hier an Blockpit geben.

Blockpit Token-Klassifizierung: Contract-Adresse als Verifizierung
Blockpit: Token-Klassifizierung mit Contract-Adresse zur Verifizierung
CoinTracking Spam Center: Scam-Token erkennen und entfernen
CoinTracking: Spam Center markiert potenzielle Scam-Token-Contracts

03 Use-Case-Performance-Matrix: CT vs Blockpit im Praxis-Vergleich

Wer aus 500+ Krypto-Doku-Fällen Erfahrung weiß: die Tool-Performance hängt stark vom Use-Case ab. Hier die direkte Matrix für beide Tools mit Empfehlung pro Anwendungsfall.

Hinweis zur Skala: Die Bewertung beschreibt, wo manuelle Nacharbeit nötig ist, nicht wo ein Tool schlechter als das andere ist. Bei den 5-6/10-Use-Cases haben in der Regel beide Tools ähnliche Limits.

Use-Case CoinTracking Blockpit TX-Empfehlung
CEX mit API, letzte 2 Jahre (Bitpanda als Ideal-Case) 9/10 10/10 Blockpit — UX-Vorteil für Casual-Setups
Multi-CEX älter als 2 Jahre (Binance + MEXC + KuCoin + Coinbase Pro) 7/10 5/10 CoinTracking — umfassende CSV-Import-Möglichkeiten + Multi-Year-Lizenz-Vorteil
Normale DeFi-Swaps auf EVM 9/10 9/10 Beide gleichwertig — Tool-Wahl nach UX/Pricing-Präferenz
Non-EVM/SOL Advanced Orders (Jupiter DCA, Bridge-Swaps) 6/10 5/10 CoinTracking — bei DeFi und Smart-Contract-Erkennung die Nase vorne
Normale 1:1-NFT-Trades (Opensea ETH) 9/10 10/10 Blockpit — NFTs werden direkt im Tool angezeigt
Multichain-Imports + Bridging 6/10 6/10 Beide brauchen manuelle Bridge-Korrektur
Mittelherkunftsnachweis — (kein natives Feature) 10/10 Blockpit — einziges Tool mit nativem Compliance-Report
Power-User mit DeFi-Tiefe + manuellen Korrekturen 7/10 5/10 CoinTracking — Filter und Editier-Freiheit
Casual-User mit kleinem Portfolio (1-2 CEX, niedriges Trade-Volumen) 7/10 9/10 Blockpit — UX einfacher, Plus-Abo günstig

Wer im Sweet-Spot beider Tools unterwegs ist (normale CEX-Aktivität, EVM-DeFi-Standard), kann nach UX-Präferenz und Pricing-Logik entscheiden. Wer Multi-Year-Aufarbeitung oder Filter-Tiefe braucht, profitiert von CoinTracking. Wer Mittelherkunftsnachweis-Output oder einfache UX will, profitiert von Blockpit. Bei kritischen 5/10-Use-Cases (Non-EVM-Advanced, Power-User-DeFi) ist die Tool-Wahl nicht der entscheidende Faktor. Die Doku-Qualität darunter ist es.

Mehr Detail zu beiden Tools: CoinTracking Erfahrungen 2026 und Blockpit Erfahrung 2026.

04 DeFi und Smart Contracts

Beim Auslesen von Smart Contracts und Blockchain-Transaktionen, vor allem im Zusammenhang mit DeFi, bietet CoinTracking das stärkere Setup. CoinTracking erstellt teilweise automatisch Transaktionen und Staking-Contracts, um die Transaktionshistorie zu vervollständigen.

Natürlich gibt es dennoch genug manuelle Arbeit. Eine automatisierte Komplettlösung für alle DeFi-Protokolle existiert nicht. Aber bei komplexen Setups mit mehreren Chains und DeFi-Protokollen ist CoinTracking in der Automatisierung aktuell einen Schritt voraus. Das schlägt sich auch auf die spätere Bewertung nieder, welches Tool für welchen Nutzertyp besser geeignet ist.

05 Korrekturmöglichkeiten: Der größte Unterschied

Hier unterscheiden sich beide Tools fundamental, auch wenn Blockpit diesbezüglich aufholt und mittlerweile deutlich mehr Bearbeitungen zulässt als noch vor einem Jahr.

CoinTracking lässt sich am besten als große Excel-Tabelle beschreiben: Du kannst nach allem suchen und alles editieren. Keine Grenzen gesetzt. 100 Transaktionen gleichzeitig den Typ, den Börsennamen und das Asset ändern? Kein Problem. Du kannst nach TX-Hashes suchen, nach Deposit- und Withdrawal-Adressen filtern und nahezu jede Information nachträglich anpassen.

Bei Blockpit gibt es Grenzen. Vorklassifizierte Transaktionstypen können nach unserem Wissensstand aktuell nicht geändert werden. Einen Trade in eine Auszahlung umklassifizieren ist nicht vorgesehen. Suchfunktionen nach TX-Hashes oder Wallet-Adressen fehlen ebenfalls. Das ist für deren User in vielen Fällen auch richtig so, weil es das Risiko reduziert, versehentlich etwas Falsches zu verändern.

Was bei Blockpit allerdings gut gelöst ist: Du kannst in einer Transaktion direkt auf den Hash klicken und landest im Blockchain-Explorer. Bei CoinTracking ist das Copy-Paste.

CoinTracking Massenbearbeitung: 100+ Transaktionen gleichzeitig editieren
CoinTracking: Massenbearbeitung von Transaktionen ohne Grenzen
Blockpit: Direkter Klick auf TX-Hash öffnet den Blockchain-Explorer
Blockpit: Klick auf den TX-Hash führt direkt in den Explorer

06 Mittelherkunftsnachweis-Vergleich 2026: wer hat was?

Seit Q4 2025 ist der Mittelherkunftsnachweis bei Bank-Anfragen und Compliance-Prüfungen ein zunehmend wichtiges Thema. Hier ein direkter Vergleich, was beide Tools dazu liefern und wo die echte Lücke bleibt.

Aspekt CoinTracking Blockpit TX-Partner
Mittelherkunfts-Feature Nicht nativ, Transaktions-Daten müssen manuell extrahiert werden Ja, transaktionsbasiert (€19,99/Credit, mehrseitiger Compliance-Report mit Multi-Level-Trace)
Datenaufbereitung (Voraussetzung) Ja, User-Eigenarbeit Pflicht Ja, User-Eigenarbeit Pflicht Ja, als Service
Bank-/AML-Team-tauglich (Tool-Output) Nein, manuelle externe Aufbereitung nötig Teilweise, Transaktions-Trace solide aber „Fehlende Historie"-Marker bleiben sichtbar
Menschlicher AML-Input (Aktivitätsprofil, Branchen-Kontext) Nein Nein Ja, USP von TX-Partner

Das 3-Schichten-Modell. Bei Mittelherkunftsnachweisen für Banken oder Behörden gibt es drei klar getrennte Schichten: Datenaufbereitung als Voraussetzung (vollständige Krypto-Dokumentation aller Börsen, Wallets, manueller Korrekturen — ohne diese Basis liefert kein Tool einen tragfähigen Nachweis). Transaktions-Trace-Visualisierung als Tool-Feature (Blockpit hat das nativ als Compliance-Report; CoinTracking nicht direkt). Menschlicher AML-Input (Verständnis für Transaktionsbewegungen, Plausibilität des Aktivitätsprofils, Erklärung an Bank-AML-Teams — das leistet kein Tool, das ist die TX-Partner-Schicht).

Mehr zum Mittelherkunftsnachweis: Mittelherkunftsnachweis bei Bank-Anfragen und Krypto-Mittelherkunftsnachweis 2026: Was Banken wirklich verlangen.

07 Steuerreport: Flexibilität vs. fixes Framework

In CoinTracking kannst du verschiedene Berechnungsmethoden auswählen, Depottrennung aktivieren, das Land ändern und zahlreiche weitere Einstellungen im Steuerreport vornehmen. CoinTracking hat diese erweiterten Optionen mittlerweile vereinfacht: Sie sind nicht mehr standardmäßig sichtbar und müssen gezielt über einen Filter aufgerufen werden. Die Möglichkeiten sind aber weiterhin umfangreich und geben dir bei Bedarf die volle Kontrolle. Das bedeutet gleichzeitig: Du musst wissen, was du tust. Eine falsche Einstellung kann den gesamten Steuerreport verfälschen.

Blockpit geht den umgekehrten Weg. Du bekommst ein fixes Tax Framework für dein Land. Du kannst nichts ändern, musst aber auch nichts einstellen. Das Framework berechnet automatisch nach den geltenden Regeln. Für Österreich heißt das: AVCO-Methode, 27,5% KESt, kein steuerpflichtiges Ereignis bei Krypto-zu-Krypto. Für Deutschland: FIFO, Haltefrist von einem Jahr, persönlicher Steuersatz.

Das reduziert das Risiko, etwas falsch zu konfigurieren. Gleichzeitig fehlt die Flexibilität, wenn du einen Sonderfall hast, der vom Standard abweicht.

08 Für wen eignet sich welches Tool?

CoinTracking ist nach unserer Einschätzung ein Profi-Tool. Die Benutzeroberfläche ist komplexer, die Einstellungsmöglichkeiten sind umfangreicher und die Lernkurve ist steiler. Du bekommst dafür die Möglichkeit, wirklich alles zu editieren und anzupassen. Das macht CoinTracking zur ersten Wahl für Power-User mit vielen tausend Transaktionen, viel Multichain-Aktivität, DeFi, NFTs und für Dokumentations-Services wie TX-Partner, die effizient große Mengen an Transaktionen bearbeiten müssen.

Wenn deine Transaktionshistorie überschaubar ist, du wenige Integrationen brauchst und du keine Unsicherheit haben möchtest, ob du beim Steuerreport eventuell etwas falsch konfigurierst, dann ist Blockpit die bessere Wahl. Das fixe Tax Framework nimmt dir Entscheidungen ab und reduziert die Fehlerquellen.

Auch das Preismodell ist ein Entscheidungsfaktor, der oft übersehen wird. CoinTracking funktioniert als Jahres-Abo: du zahlst einmal und kannst unbegrenzt viele Steuerreports für beliebig viele Jahre erstellen. Blockpit berechnet pro Steuerjahr: jeder Report ist ein separater Kauf. Wer mehrere Jahre auf einmal aufarbeitet, fährt mit CoinTracking in der Regel günstiger. Wer nur einen aktuellen Report braucht und wenige Transaktionen hat, kann mit Blockpit kostengünstiger einsteigen.

Kriterium CoinTracking Blockpit
Datenimport Einzeln, CSV-stark EVM-Multi-Import (optional), API-first
Token-Klassifizierung Spam Center (nachträglich) Contract-Verifizierung (nativ)
DeFi-Automatisierung Stärker, auto-Contracts Grundlegend
Korrekturmöglichkeiten Keine Grenzen, Massenedits Eingeschränkt, geführt
Steuerreport Flexibel, viele Optionen Fixes Tax Framework
Lernkurve Steil Flach
Support Ticket, E-Mail, Discord Community, Forum, In-App-Chat
Zielgruppe Power-User, DeFi, Services Einsteiger, überschaubare TX
Preismodell Jahres-Abo ab 39€/Jahr — alle Steuerjahre & Reports inklusive Einmaliger Kauf pro Steuerjahr ab 49€/Report (je nach TX-Anzahl)
AT/DE Steuerrecht Manuell konfigurierbar, Voreinstellung je nach Account-Region Fixes Framework pro Land, automatisch korrekt
Kostenbasis bei fehlender Historie Wird auf 0 EUR gesetzt Wird auf 0 EUR gesetzt
Bridges & Multi-Chain Stärkere Automatisierung, manuelle Nacharbeit nötig Grundlegender, mehr manuelle Nacharbeit nötig
CoinTracking vs. Blockpit: Stärken im Vergleich CoinTracking führt bei Korrekturmöglichkeiten (95 vs. 55) und DeFi-Automatisierung (80 vs. 50). Blockpit führt bei Einsteigerfreundlichkeit (90 vs. 35), Token-Klassifizierung (85 vs. 65) und Steuerrecht-Framework (90 vs. 60). Quelle: TX-Partner Praxiserfahrung, 500+ Fälle (2026). CoinTracking vs. Blockpit: Stärken im Vergleich CoinTracking Blockpit 25 50 75 100 Korrektur- möglichkeiten 95 55 DeFi- Automatisierung 80 50 Einsteiger- freundlichkeit 35 90 Token- Klassifizierung 65 85 Steuerrecht- Framework 60 90 Quelle: TX-Partner Praxiserfahrung, 500+ Fälle (2026)

09 Pricing-Vergleich 2026: Tier-Logik und Multi-Year-Effekt

Beide Tools haben grundsätzlich faire Pricing-Modelle, aber strukturell unterschiedliche Logik. Das wird bei größeren Setups oder Multi-Year-Aufarbeitung schnell relevant.

CoinTracking: 1-Plan-Modell, Lizenz nicht pro Steuerjahr. Wer Pro (€119/Jahr oder €379 lifetime) kauft, bekommt 3.500 Transaktionen pro Jahr plus Auto-Sync, API-Access und alle Tax Reports in einem Paket. Wichtig: die Lizenz ist nicht an ein einzelnes Steuerjahr gebunden, sie kann für mehrere rückwirkende Steuerjahre genutzt werden.

Blockpit: 3-separate-Modell. Blockpit trennt Plattform-Features (Plus-Abo €47,90/Jahr) von Steuerberichten (€49-549 einmalig pro Steuerjahr) und Mittelherkunftsnachweisen (€19,99 pro Credit). Wer mehrere Komponenten braucht, zahlt sie einzeln.

Konkrete Beispiel-Rechnungen:

Szenario CoinTracking Blockpit
5 Steuerjahre nachträglich aufarbeiten (3.000 Trans/Jahr) Pro Lifetime €379 einmalig (1× Pro-Lizenz für alle 5 Jahre nutzbar) Plus €47,90 + 5× Steuerbericht Large €149 = €792 einmalig
Single-Year Standard-Setup (1.000 Trans, aktuell) Pro €119/Jahr Plus €47,90 + Medium €99 = €146,90/Jahr
Casual-User (200 Trans, 1 Jahr) Starter €39/Jahr Plus €47,90 + Small €49 = €96,90/Jahr
Power-User mit 30K Trades + Multi-Year Pro lifetime €379 (skaliert nicht mit Trades, bis Limit) mehrfach XX-Large €549/Jahr (~€1.647 für 3 Jahre)
Mittelherkunftsnachweis-Bedarf Externe Aufbereitung, Tool-Output reicht nicht direkt €19,99/Credit für Compliance-Report

Decision-Pattern:

  • Multi-Year-Nachträgliche-Aufarbeitung: CoinTracking ist deutlich günstiger
  • Single-Year mit Mittelherkunftsnachweis-Bedarf: Blockpit (Feature-Vorteil)
  • Casual-User Single-Year: Blockpit Plus alleine reicht oft
  • Power-User mit hohem Trade-Volumen + Multi-Year: CoinTracking klar günstiger
  • Wer beides nutzt (selten sinnvoll): CSV-Migration zwischen Tools möglich, aber Klassifikations-Mappings ziehen manuelle Nacharbeit nach sich

10 Support und Community

Blockpit setzt stark auf Community. Neben einem Help Center mit über 250 Artikeln gibt es ein aktives deutschsprachiges Forum, Telegram- und Discord-Kanäle und einen In-App-Chat als primären Support-Kanal. Wer eine Frage hat, findet in der Regel schnell eine Antwort, entweder von anderen Usern oder vom Team direkt.

CoinTracking geht den klassischeren Weg: Freshdesk Knowledge Base, E-Mail-Support (Mo-Fr, Antwort meist innerhalb von 24 Stunden) und ein Ticket-System. Dazu gibt es einen Discord-Server. Im professionellen Umfeld können wir den Support von CoinTracking als sehr konstruktiv bewerten. Bei komplexen Fällen arbeitet das Team lösungsorientiert und reagiert zuverlässig.

Für Enduser, die schnelle Hilfe in ihrer Sprache suchen, hat Blockpit mit dem Community-Ansatz aktuell die Nase vorn. Für professionelle Anwender und Dokumentations-Services ist der direkte Ticket-Support von CoinTracking oft der effizientere Weg.

11 Wie TX-Partner die Tool-Wahl angeht

Bei neuen Aufträgen für Krypto-Dokumentation, bei denen noch kein Steuertool vorhanden ist, wägt TX-Partner die Wahl sehr genau ab und bespricht sie mit dem Kunden. Die Entscheidung hängt von mehreren Faktoren ab: dem Aktivitätsprofil, der Anzahl der Integrationen und der Frage, ob der Kunde das Tool zukünftig selbst betreuen möchte.

Ist jemand ausschließlich auf Solana aktiv, gibt es teilweise noch spezifischere Tools, die mit dieser Chain besser arbeiten können als die großen Plattformen. TX-Partner versucht immer, das beste Setup für den jeweiligen Fall zu finden. Das Ziel: Der Kunde und TX-Partner können effizient damit arbeiten und es werden korrekte Steuerreports erstellt.

TX-Partner ist tool-agnostisch: Full-Service Krypto-Dokumentation mit persönlicher Datenaufbereitung im Krypto-Steuertool deiner Wahl (CoinTracking, Blockpit, Koinly), ohne Provisionen. Die Bedürfnisse und Anforderungen des Kunden stehen im Mittelpunkt. Das macht TX-Partner zu mehr als einem reinen Tool-Support.

12 Was CoinTracking und Blockpit beide nicht lösen können

Die Frage „CoinTracking oder Blockpit?" setzt voraus, dass das richtige Tool das eigentliche Problem löst. Das tut es in vielen Fällen nicht. Kein Krypto-Steuertool erkennt eigenständig, welche Wallets und Börsen ein Nutzer historisch verwendet hat. Kein Tool rekonstruiert fehlende Transaktionen aus der Zeit, bevor ein API-Import eingerichtet wurde. Und kein Tool kann aus einer lückenhaften Transaktionshistorie eine vollständige Kostenbasis berechnen.

Was Krypto-Steuertools leisten — und was nicht Linke Spalte (grün): Das können beide Tools: Transaktionen importieren, Steuerreport berechnen, Gewinne/Verluste ausweisen, AT/DE Steuerrecht abbilden. Rechte Spalte (rot): Das kann kein Tool: Fehlende Wallets eigenständig erkennen, Historien vor Import-Zeitpunkt rekonstruieren, Kostenbasis aus unvollständigen Daten berechnen, Lücken in Transaktionshistorie schließen. Quelle: TX-Partner Praxiserfahrung, 500+ Fälle (2026). Was Krypto-Steuertools leisten — und was nicht ✓ Das können beide Tools ✗ Das kann kein Tool Transaktionen importieren Steuerreport berechnen Gewinne/Verluste ausweisen AT/DE Steuerrecht abbilden Fehlende Wallets eigenständig erkennen Historien vor Import-Zeitpunkt rekonstruieren Kostenbasis aus unvollständigen Daten berechnen Lücken in Transaktionshistorie schließen Wenn die Datenbasis fehlt, rechnet jedes Tool falsch. Quelle: TX-Partner Praxiserfahrung, 500+ Fälle (2026)

In der Praxis aus 500+ Fällen zeigt sich ein klares Muster: Wenn der Steuerreport falsche Zahlen liefert oder Warnungen anzeigt, liegt das Problem fast nie am Tool selbst. Es liegt an der Datenbasis darunter. CoinTracking und Blockpit rechnen korrekt, aber nur mit dem, was importiert wurde. Was in der Transaktionshistorie fehlt, fehlt auch im Report. Welches Tool das besser oder schlechter kaschiert, ändert nichts am Ergebnis.

In Deutschland bedeutet eine lückenhafte Historie: Die Haltefrist von einem Jahr kann nicht nachgewiesen werden, die Steuerfreiheit ist nicht belegbar. In Österreich: Die Anschaffungskosten fehlen für die korrekte KeSt-Berechnung nach AVCO. Beides hat direkte steuerliche Konsequenzen, unabhängig davon, welches Tool verwendet wird.

Wer an diesem Punkt nicht weiterkommt, braucht keine Tool-Alternative. Was dann hilft, ist professionelle Krypto-Dokumentation: die vollständige Aufbereitung der Transaktionshistorie, bevor das Tool rechnet. Was TX-Partner dabei konkret macht und wann das sinnvoll ist, beschreibt diese Seite.

Robert Thorn

Co-Founder & Spezialist für Krypto-Datenaufbereitung

Robert Thorn ist Co-Founder von TX-Partner. Bringt Erfahrung aus über 500 dokumentierten Krypto-Portfolios mit, von einfachem Bitcoin-Handel bis zu sechsstelligen DeFi-Setups über mehrere Chains und Jahre. Schließt die Lücke zwischen Rohdaten und sauberer Doku für Steuer und Banken in AT und DE.

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Häufige Fragen: CoinTracking vs. Blockpit

Das hängt von deinem Nutzungsprofil ab. CoinTracking bietet mehr Kontrolle und Flexibilität für Power-User mit komplexen Portfolios. Blockpit eignet sich besser für User mit überschaubaren Transaktionen, die ein geführtes System bevorzugen.

Grundsätzlich ja. Beide Tools bieten CSV-Exports an. In der Praxis ist ein Wechsel allerdings aufwendig, weil Transaktionsklassifizierungen und manuelle Anpassungen nicht übertragen werden. Bei einem Wechsel muss die Historie im neuen Tool neu aufgebaut werden.

CoinTracking bietet aktuell die stärkere DeFi-Automatisierung. Smart Contracts werden teilweise automatisch ausgelesen und Transaktionen ergänzt. Bei Blockpit ist mehr manuelle Nacharbeit nötig. Für einfache DeFi-Aktivitäten wie Staking auf einer Plattform reichen beide Tools.

Wenn dein Steuerreport Warnungen zeigt, Transaktionen fehlen oder die Kostenbasis bei 0 steht, rechnet das Tool auf Basis unvollständiger Daten. Professionelle Krypto-Dokumentation stellt sicher, dass die Datenbasis im Tool vollständig und korrekt ist, bevor der Steuerreport erstellt wird.

Warnungen entstehen fast immer durch fehlende oder falsch klassifizierte Transaktionen in der Datenbasis — nicht durch einen Tool-Fehler. Der erste Schritt ist nicht, das Tool zu wechseln, sondern die Transaktionshistorie zu prüfen. TX-Partner macht genau das im kostenlosen Doku-Check.

Blockpit bietet ein fixes Tax Framework für Österreich mit AVCO-Methode und KESt-Berechnung. CoinTracking kann über manuelle Einstellungen ebenfalls für Österreich konfiguriert werden, erfordert aber mehr Fachwissen bei der Konfiguration.

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