Das Wichtigste auf einen Blick
- ✓ CoinTracking ist ein Profi-Tool mit vollem Editierzugriff und Jahres-Abo, günstiger wenn du mehrere Steuerjahre aufarbeitest
- ✓ Blockpit setzt auf ein geführtes System mit fixem Tax Framework, bezahlt wird pro Steuerjahr, ideal für unkomplizierte Portfolios
- ✓ Was beide nicht leisten: fehlende Transaktionshistorie ergänzen. Wenn die Datenbasis lückenhaft ist, rechnen beide Tools auf falscher Grundlage
CoinTracking oder Blockpit? Die meisten Vergleiche im Netz listen Features auf und setzen Häkchen. Dieser Artikel macht es anders. Er basiert auf der täglichen Arbeit mit beiden Tools in über 500 Kundenfällen. Keine Affiliate-Links, keine gesponserten Bewertungen. Stattdessen: Praxiserfahrung, persönliche Einschätzung und eine ehrliche Empfehlung, welches Tool zu welchem Nutzertyp passt.
01 Datenimport: Wo die Unterschiede anfangen
Beginnen wir beim Datenimport. Ein wesentlicher Unterschied: Wenn du bei Blockpit eine EVM-Adresse hinzufügst, bietet das Tool optional an, alle EVM-kompatiblen Chains mitzuimportieren. Das ist grundsätzlich eine praktische Funktion, hat aber einen Nachteil. Viele User aktivieren diese Option unbewusst und laden sich so ungenutzte Chains mit hunderten Scam-Transaktionen ins Portfolio, ohne es zu merken.
Bei CoinTracking trägst du jede Adresse und Börse einzeln ein. Das ist mehr Arbeit, aber du kannst direkt in der Eingabemaske einen spezifischen Börsennamen, ein Startdatum und weitere Details festlegen. Das hilft vor allem bei komplexen Portfolios mit vielen Integrationen.
Grundsätzlich bieten beide Tools zahlreiche Blockchain-Imports und Börsenanbindungen an. Bei der reinen Integrations-Breite würde TX-Partner keines der beiden bevorzugen. Was den Import-Weg angeht, gibt es allerdings einen Unterschied: CoinTracking bietet in vielen Fällen die Möglichkeit, Börsendaten nativ per CSV zu importieren. Blockpit setzt nach TX-Partners Eindruck stärker auf API-first. Das wird dann relevant, wenn Börsen-APIs unvollständige Daten liefern und du eine Kombination aus API und CSV brauchst. Da hatte CoinTracking in der Vergangenheit klar den Vorteil. Blockpit rüstet aber nach und bietet mittlerweile auch mehr CSV-Imports an. Den Punkt gibt TX-Partner aktuell an CoinTracking.
02 Token-Klassifizierung und Spam-Erkennung
Beim Import der Daten selbst gibt es einen großen Vorteil bei Blockpit: die Token-Klassifizierung. Bei Blockpit erkennst du relativ schnell den Unterschied zwischen Scam-Token und echtem Coin, weil im Hintergrund die Contract-Adresse als Verifizierung dient.
Bei CoinTracking kommt es nach dem Import häufig vor, dass Spam-Assets denselben Ticker verwenden wie echte Coins. Ein typisches Beispiel: Du siehst „USDC" in der Transaktionsübersicht, aber es handelt sich um einen Scam-Token, der den gleichen Ticker nutzt. In der Standardansicht ist das nicht gut erkennbar. CoinTracking legt hier aber mit einem zusätzlichen Feature nach: Im Spam Center werden potenzielle Scam-Token-Contracts markiert und angezeigt. Du kannst sie dort direkt aus der Historie löschen. Den Punkt bei der Token-Klassifizierung würden wir hier an Blockpit geben.
03 Use-Case-Performance-Matrix: CT vs Blockpit im Praxis-Vergleich
Wer aus 500+ Krypto-Doku-Fällen Erfahrung weiß: die Tool-Performance hängt stark vom Use-Case ab. Hier die direkte Matrix für beide Tools mit Empfehlung pro Anwendungsfall.
Hinweis zur Skala: Die Bewertung beschreibt, wo manuelle Nacharbeit nötig ist, nicht wo ein Tool schlechter als das andere ist. Bei den 5-6/10-Use-Cases haben in der Regel beide Tools ähnliche Limits.
| Use-Case | CoinTracking | Blockpit | TX-Empfehlung |
|---|---|---|---|
| CEX mit API, letzte 2 Jahre (Bitpanda als Ideal-Case) | 9/10 | 10/10 | Blockpit — UX-Vorteil für Casual-Setups |
| Multi-CEX älter als 2 Jahre (Binance + MEXC + KuCoin + Coinbase Pro) | 7/10 | 5/10 | CoinTracking — umfassende CSV-Import-Möglichkeiten + Multi-Year-Lizenz-Vorteil |
| Normale DeFi-Swaps auf EVM | 9/10 | 9/10 | Beide gleichwertig — Tool-Wahl nach UX/Pricing-Präferenz |
| Non-EVM/SOL Advanced Orders (Jupiter DCA, Bridge-Swaps) | 6/10 | 5/10 | CoinTracking — bei DeFi und Smart-Contract-Erkennung die Nase vorne |
| Normale 1:1-NFT-Trades (Opensea ETH) | 9/10 | 10/10 | Blockpit — NFTs werden direkt im Tool angezeigt |
| Multichain-Imports + Bridging | 6/10 | 6/10 | Beide brauchen manuelle Bridge-Korrektur |
| Mittelherkunftsnachweis | — (kein natives Feature) | 10/10 | Blockpit — einziges Tool mit nativem Compliance-Report |
| Power-User mit DeFi-Tiefe + manuellen Korrekturen | 7/10 | 5/10 | CoinTracking — Filter und Editier-Freiheit |
| Casual-User mit kleinem Portfolio (1-2 CEX, niedriges Trade-Volumen) | 7/10 | 9/10 | Blockpit — UX einfacher, Plus-Abo günstig |
Wer im Sweet-Spot beider Tools unterwegs ist (normale CEX-Aktivität, EVM-DeFi-Standard), kann nach UX-Präferenz und Pricing-Logik entscheiden. Wer Multi-Year-Aufarbeitung oder Filter-Tiefe braucht, profitiert von CoinTracking. Wer Mittelherkunftsnachweis-Output oder einfache UX will, profitiert von Blockpit. Bei kritischen 5/10-Use-Cases (Non-EVM-Advanced, Power-User-DeFi) ist die Tool-Wahl nicht der entscheidende Faktor. Die Doku-Qualität darunter ist es.
Mehr Detail zu beiden Tools: CoinTracking Erfahrungen 2026 und Blockpit Erfahrung 2026.
04 DeFi und Smart Contracts
Beim Auslesen von Smart Contracts und Blockchain-Transaktionen, vor allem im Zusammenhang mit DeFi, bietet CoinTracking das stärkere Setup. CoinTracking erstellt teilweise automatisch Transaktionen und Staking-Contracts, um die Transaktionshistorie zu vervollständigen.
Natürlich gibt es dennoch genug manuelle Arbeit. Eine automatisierte Komplettlösung für alle DeFi-Protokolle existiert nicht. Aber bei komplexen Setups mit mehreren Chains und DeFi-Protokollen ist CoinTracking in der Automatisierung aktuell einen Schritt voraus. Das schlägt sich auch auf die spätere Bewertung nieder, welches Tool für welchen Nutzertyp besser geeignet ist.
05 Korrekturmöglichkeiten: Der größte Unterschied
Hier unterscheiden sich beide Tools fundamental, auch wenn Blockpit diesbezüglich aufholt und mittlerweile deutlich mehr Bearbeitungen zulässt als noch vor einem Jahr.
CoinTracking lässt sich am besten als große Excel-Tabelle beschreiben: Du kannst nach allem suchen und alles editieren. Keine Grenzen gesetzt. 100 Transaktionen gleichzeitig den Typ, den Börsennamen und das Asset ändern? Kein Problem. Du kannst nach TX-Hashes suchen, nach Deposit- und Withdrawal-Adressen filtern und nahezu jede Information nachträglich anpassen.
Bei Blockpit gibt es Grenzen. Vorklassifizierte Transaktionstypen können nach unserem Wissensstand aktuell nicht geändert werden. Einen Trade in eine Auszahlung umklassifizieren ist nicht vorgesehen. Suchfunktionen nach TX-Hashes oder Wallet-Adressen fehlen ebenfalls. Das ist für deren User in vielen Fällen auch richtig so, weil es das Risiko reduziert, versehentlich etwas Falsches zu verändern.
Was bei Blockpit allerdings gut gelöst ist: Du kannst in einer Transaktion direkt auf den Hash klicken und landest im Blockchain-Explorer. Bei CoinTracking ist das Copy-Paste.
06 Mittelherkunftsnachweis-Vergleich 2026: wer hat was?
Seit Q4 2025 ist der Mittelherkunftsnachweis bei Bank-Anfragen und Compliance-Prüfungen ein zunehmend wichtiges Thema. Hier ein direkter Vergleich, was beide Tools dazu liefern und wo die echte Lücke bleibt.
| Aspekt | CoinTracking | Blockpit | TX-Partner |
|---|---|---|---|
| Mittelherkunfts-Feature | Nicht nativ, Transaktions-Daten müssen manuell extrahiert werden | Ja, transaktionsbasiert (€19,99/Credit, mehrseitiger Compliance-Report mit Multi-Level-Trace) | — |
| Datenaufbereitung (Voraussetzung) | Ja, User-Eigenarbeit Pflicht | Ja, User-Eigenarbeit Pflicht | Ja, als Service |
| Bank-/AML-Team-tauglich (Tool-Output) | Nein, manuelle externe Aufbereitung nötig | Teilweise, Transaktions-Trace solide aber „Fehlende Historie"-Marker bleiben sichtbar | — |
| Menschlicher AML-Input (Aktivitätsprofil, Branchen-Kontext) | Nein | Nein | Ja, USP von TX-Partner |
Das 3-Schichten-Modell. Bei Mittelherkunftsnachweisen für Banken oder Behörden gibt es drei klar getrennte Schichten: Datenaufbereitung als Voraussetzung (vollständige Krypto-Dokumentation aller Börsen, Wallets, manueller Korrekturen — ohne diese Basis liefert kein Tool einen tragfähigen Nachweis). Transaktions-Trace-Visualisierung als Tool-Feature (Blockpit hat das nativ als Compliance-Report; CoinTracking nicht direkt). Menschlicher AML-Input (Verständnis für Transaktionsbewegungen, Plausibilität des Aktivitätsprofils, Erklärung an Bank-AML-Teams — das leistet kein Tool, das ist die TX-Partner-Schicht).
Mehr zum Mittelherkunftsnachweis: Mittelherkunftsnachweis bei Bank-Anfragen und Krypto-Mittelherkunftsnachweis 2026: Was Banken wirklich verlangen.
07 Steuerreport: Flexibilität vs. fixes Framework
In CoinTracking kannst du verschiedene Berechnungsmethoden auswählen, Depottrennung aktivieren, das Land ändern und zahlreiche weitere Einstellungen im Steuerreport vornehmen. CoinTracking hat diese erweiterten Optionen mittlerweile vereinfacht: Sie sind nicht mehr standardmäßig sichtbar und müssen gezielt über einen Filter aufgerufen werden. Die Möglichkeiten sind aber weiterhin umfangreich und geben dir bei Bedarf die volle Kontrolle. Das bedeutet gleichzeitig: Du musst wissen, was du tust. Eine falsche Einstellung kann den gesamten Steuerreport verfälschen.
Blockpit geht den umgekehrten Weg. Du bekommst ein fixes Tax Framework für dein Land. Du kannst nichts ändern, musst aber auch nichts einstellen. Das Framework berechnet automatisch nach den geltenden Regeln. Für Österreich heißt das: AVCO-Methode, 27,5% KESt, kein steuerpflichtiges Ereignis bei Krypto-zu-Krypto. Für Deutschland: FIFO, Haltefrist von einem Jahr, persönlicher Steuersatz.
Das reduziert das Risiko, etwas falsch zu konfigurieren. Gleichzeitig fehlt die Flexibilität, wenn du einen Sonderfall hast, der vom Standard abweicht.
08 Für wen eignet sich welches Tool?
CoinTracking ist nach unserer Einschätzung ein Profi-Tool. Die Benutzeroberfläche ist komplexer, die Einstellungsmöglichkeiten sind umfangreicher und die Lernkurve ist steiler. Du bekommst dafür die Möglichkeit, wirklich alles zu editieren und anzupassen. Das macht CoinTracking zur ersten Wahl für Power-User mit vielen tausend Transaktionen, viel Multichain-Aktivität, DeFi, NFTs und für Dokumentations-Services wie TX-Partner, die effizient große Mengen an Transaktionen bearbeiten müssen.
Wenn deine Transaktionshistorie überschaubar ist, du wenige Integrationen brauchst und du keine Unsicherheit haben möchtest, ob du beim Steuerreport eventuell etwas falsch konfigurierst, dann ist Blockpit die bessere Wahl. Das fixe Tax Framework nimmt dir Entscheidungen ab und reduziert die Fehlerquellen.
Auch das Preismodell ist ein Entscheidungsfaktor, der oft übersehen wird. CoinTracking funktioniert als Jahres-Abo: du zahlst einmal und kannst unbegrenzt viele Steuerreports für beliebig viele Jahre erstellen. Blockpit berechnet pro Steuerjahr: jeder Report ist ein separater Kauf. Wer mehrere Jahre auf einmal aufarbeitet, fährt mit CoinTracking in der Regel günstiger. Wer nur einen aktuellen Report braucht und wenige Transaktionen hat, kann mit Blockpit kostengünstiger einsteigen.
| Kriterium | CoinTracking | Blockpit |
|---|---|---|
| Datenimport | Einzeln, CSV-stark | EVM-Multi-Import (optional), API-first |
| Token-Klassifizierung | Spam Center (nachträglich) | Contract-Verifizierung (nativ) |
| DeFi-Automatisierung | Stärker, auto-Contracts | Grundlegend |
| Korrekturmöglichkeiten | Keine Grenzen, Massenedits | Eingeschränkt, geführt |
| Steuerreport | Flexibel, viele Optionen | Fixes Tax Framework |
| Lernkurve | Steil | Flach |
| Support | Ticket, E-Mail, Discord | Community, Forum, In-App-Chat |
| Zielgruppe | Power-User, DeFi, Services | Einsteiger, überschaubare TX |
| Preismodell | Jahres-Abo ab 39€/Jahr — alle Steuerjahre & Reports inklusive | Einmaliger Kauf pro Steuerjahr ab 49€/Report (je nach TX-Anzahl) |
| AT/DE Steuerrecht | Manuell konfigurierbar, Voreinstellung je nach Account-Region | Fixes Framework pro Land, automatisch korrekt |
| Kostenbasis bei fehlender Historie | Wird auf 0 EUR gesetzt | Wird auf 0 EUR gesetzt |
| Bridges & Multi-Chain | Stärkere Automatisierung, manuelle Nacharbeit nötig | Grundlegender, mehr manuelle Nacharbeit nötig |
09 Pricing-Vergleich 2026: Tier-Logik und Multi-Year-Effekt
Beide Tools haben grundsätzlich faire Pricing-Modelle, aber strukturell unterschiedliche Logik. Das wird bei größeren Setups oder Multi-Year-Aufarbeitung schnell relevant.
CoinTracking: 1-Plan-Modell, Lizenz nicht pro Steuerjahr. Wer Pro (€119/Jahr oder €379 lifetime) kauft, bekommt 3.500 Transaktionen pro Jahr plus Auto-Sync, API-Access und alle Tax Reports in einem Paket. Wichtig: die Lizenz ist nicht an ein einzelnes Steuerjahr gebunden, sie kann für mehrere rückwirkende Steuerjahre genutzt werden.
Blockpit: 3-separate-Modell. Blockpit trennt Plattform-Features (Plus-Abo €47,90/Jahr) von Steuerberichten (€49-549 einmalig pro Steuerjahr) und Mittelherkunftsnachweisen (€19,99 pro Credit). Wer mehrere Komponenten braucht, zahlt sie einzeln.
Konkrete Beispiel-Rechnungen:
| Szenario | CoinTracking | Blockpit |
|---|---|---|
| 5 Steuerjahre nachträglich aufarbeiten (3.000 Trans/Jahr) | Pro Lifetime €379 einmalig (1× Pro-Lizenz für alle 5 Jahre nutzbar) | Plus €47,90 + 5× Steuerbericht Large €149 = €792 einmalig |
| Single-Year Standard-Setup (1.000 Trans, aktuell) | Pro €119/Jahr | Plus €47,90 + Medium €99 = €146,90/Jahr |
| Casual-User (200 Trans, 1 Jahr) | Starter €39/Jahr | Plus €47,90 + Small €49 = €96,90/Jahr |
| Power-User mit 30K Trades + Multi-Year | Pro lifetime €379 (skaliert nicht mit Trades, bis Limit) | mehrfach XX-Large €549/Jahr (~€1.647 für 3 Jahre) |
| Mittelherkunftsnachweis-Bedarf | Externe Aufbereitung, Tool-Output reicht nicht direkt | €19,99/Credit für Compliance-Report |
Decision-Pattern:
- Multi-Year-Nachträgliche-Aufarbeitung: CoinTracking ist deutlich günstiger
- Single-Year mit Mittelherkunftsnachweis-Bedarf: Blockpit (Feature-Vorteil)
- Casual-User Single-Year: Blockpit Plus alleine reicht oft
- Power-User mit hohem Trade-Volumen + Multi-Year: CoinTracking klar günstiger
- Wer beides nutzt (selten sinnvoll): CSV-Migration zwischen Tools möglich, aber Klassifikations-Mappings ziehen manuelle Nacharbeit nach sich
10 Support und Community
Blockpit setzt stark auf Community. Neben einem Help Center mit über 250 Artikeln gibt es ein aktives deutschsprachiges Forum, Telegram- und Discord-Kanäle und einen In-App-Chat als primären Support-Kanal. Wer eine Frage hat, findet in der Regel schnell eine Antwort, entweder von anderen Usern oder vom Team direkt.
CoinTracking geht den klassischeren Weg: Freshdesk Knowledge Base, E-Mail-Support (Mo-Fr, Antwort meist innerhalb von 24 Stunden) und ein Ticket-System. Dazu gibt es einen Discord-Server. Im professionellen Umfeld können wir den Support von CoinTracking als sehr konstruktiv bewerten. Bei komplexen Fällen arbeitet das Team lösungsorientiert und reagiert zuverlässig.
Für Enduser, die schnelle Hilfe in ihrer Sprache suchen, hat Blockpit mit dem Community-Ansatz aktuell die Nase vorn. Für professionelle Anwender und Dokumentations-Services ist der direkte Ticket-Support von CoinTracking oft der effizientere Weg.
11 Wie TX-Partner die Tool-Wahl angeht
Bei neuen Aufträgen für Krypto-Dokumentation, bei denen noch kein Steuertool vorhanden ist, wägt TX-Partner die Wahl sehr genau ab und bespricht sie mit dem Kunden. Die Entscheidung hängt von mehreren Faktoren ab: dem Aktivitätsprofil, der Anzahl der Integrationen und der Frage, ob der Kunde das Tool zukünftig selbst betreuen möchte.
Ist jemand ausschließlich auf Solana aktiv, gibt es teilweise noch spezifischere Tools, die mit dieser Chain besser arbeiten können als die großen Plattformen. TX-Partner versucht immer, das beste Setup für den jeweiligen Fall zu finden. Das Ziel: Der Kunde und TX-Partner können effizient damit arbeiten und es werden korrekte Steuerreports erstellt.
TX-Partner ist tool-agnostisch: Full-Service Krypto-Dokumentation mit persönlicher Datenaufbereitung im Krypto-Steuertool deiner Wahl (CoinTracking, Blockpit, Koinly), ohne Provisionen. Die Bedürfnisse und Anforderungen des Kunden stehen im Mittelpunkt. Das macht TX-Partner zu mehr als einem reinen Tool-Support.
12 Was CoinTracking und Blockpit beide nicht lösen können
Die Frage „CoinTracking oder Blockpit?" setzt voraus, dass das richtige Tool das eigentliche Problem löst. Das tut es in vielen Fällen nicht. Kein Krypto-Steuertool erkennt eigenständig, welche Wallets und Börsen ein Nutzer historisch verwendet hat. Kein Tool rekonstruiert fehlende Transaktionen aus der Zeit, bevor ein API-Import eingerichtet wurde. Und kein Tool kann aus einer lückenhaften Transaktionshistorie eine vollständige Kostenbasis berechnen.
In der Praxis aus 500+ Fällen zeigt sich ein klares Muster: Wenn der Steuerreport falsche Zahlen liefert oder Warnungen anzeigt, liegt das Problem fast nie am Tool selbst. Es liegt an der Datenbasis darunter. CoinTracking und Blockpit rechnen korrekt, aber nur mit dem, was importiert wurde. Was in der Transaktionshistorie fehlt, fehlt auch im Report. Welches Tool das besser oder schlechter kaschiert, ändert nichts am Ergebnis.
In Deutschland bedeutet eine lückenhafte Historie: Die Haltefrist von einem Jahr kann nicht nachgewiesen werden, die Steuerfreiheit ist nicht belegbar. In Österreich: Die Anschaffungskosten fehlen für die korrekte KeSt-Berechnung nach AVCO. Beides hat direkte steuerliche Konsequenzen, unabhängig davon, welches Tool verwendet wird.
Wer an diesem Punkt nicht weiterkommt, braucht keine Tool-Alternative. Was dann hilft, ist professionelle Krypto-Dokumentation: die vollständige Aufbereitung der Transaktionshistorie, bevor das Tool rechnet. Was TX-Partner dabei konkret macht und wann das sinnvoll ist, beschreibt diese Seite.