Exchange-Daten rekonstruieren

Börsen-Historien dokumentieren
Binance, Kraken & Co.

MEXC, Bybit, Kucoin oder eine geschlossene Börse? Historische Daten nachträglich beschaffen ist das Problem. TX-Partner kombiniert API, CSV und manuelle Aufbereitung.

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Ersteinschätzung deiner Exchange-Daten · 30 Min.

Exchange-Dokumentation in Zahlen

Die meisten Börsen-Anbindungen scheitern nicht am Tool, sondern an den Daten:

12 Mon.
Typisches API-Limit
Die meisten Börsen liefern per API nur 12 Monate rückwirkend vollständige Daten
API + CSV
Kombination nötig
Bei Binance, MEXC, Bybit, Kucoin und Gate.io reicht die API allein nicht aus
Manuell
Oft unvermeidbar
Steuertools können CSV-Dateien vieler Börsen nicht lesen – manuelle Aufbereitung ist Pflicht
Das Problem

Warum der CSV-Export allein nicht reicht

Börsen-Historien nachträglich zu dokumentieren erfordert mehr als einen CSV-Export. API-Limits, gelöschte Accounts und fehlende Datenzeiträume machen professionelle Rekonstruktion notwendig.

01_API_LIMITS

API deckt nicht alle Produkte ab

Bei Börsen wie Binance deckt die API nicht alle Produkte ab: Spot, Earn, Staking und Futures sind über verschiedene Endpunkte erreichbar und liefern oft lückenhafte historische Daten. CSV-Exporte sind nötig, um die Lücken zu füllen. Die eigentliche Schwierigkeit liegt darin, die richtige Kombination zu kennen und beide Quellen korrekt zusammenzuführen.

02_EXCHANGE_CLOSED

Börsen geschlossen, Accounts verschwunden

FTX, Bittrex, Cryptopia, Celsius, MT.GOX: Geschlossene Börsen liefern keinen CSV-Export mehr. Auch Coinbase Pro (alt) und Bitpanda Pro existieren nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form.

03_KOSTENBASIS

Fehlende Kostenbasis = fiktive Gewinne

Ohne vollständige Exchange-Historie setzt das Steuertool die Anschaffungskosten auf 0 EUR. Das Ergebnis: fiktive Gewinne, negative Bestände und eine viel zu hohe Steuerlast.

Exchange-Übersicht

Nicht jede Börse ist gleich

Je nach Börse braucht es unterschiedliche Strategien. Manche liefern saubere Daten, andere erfordern erhebliche manuelle Nacharbeit.

Wichtig: Diese Übersicht bezieht sich auf historische Daten. Für das laufende Tracking funktionieren die meisten Börsen gut. Probleme entstehen erst, wenn Transaktionsdaten rückwirkend beschafft werden müssen.

Historisch oft problematisch

Historische Daten erfordern oft Abgleich von API und CSV oder komplett manuelle Aufbereitung.

Binance API + CSV Abgleich nötig
Kucoin Oft Abgleich API + CSV
Gate.io Oft Abgleich API + CSV
OKX Oft Abgleich API + CSV
BingX Oft Abgleich API + CSV
MEXC API stark eingeschränkt
Bybit CSV ergänzend nötig
Crypto.com Verschiedene Export-Typen
Bitvavo Migration zu Hyphe
Coinbase Pro Export möglich, Import aufwendig
Bitpanda Pro Export möglich, Import aufwendig

Geschlossen

Kein Login, kein Export. Rekonstruktion über On-Chain-Analyse, Archivdaten und Gedächtnissprotokolle.

FTX Insolvent seit 2022
Bittrex Geschlossen 2023
Celsius Insolvent seit 2022
Cryptopia Gehackt/Geschlossen
MT.GOX Insolvent seit 2014

Funktioniert meistens gut

API-Anbindung liefert auch historisch vollständige Daten. CSV als Backup empfohlen.

Bitpanda
Kraken
Coinbase
Bison
Bitcoin.de
Bitget

Aufbewahrungspflicht

In Österreich schreibt § 132 BAO eine 7-jährige Aufbewahrungspflicht für steuerlich relevante Unterlagen vor. In Deutschland gilt § 147 AO mit einer 10-jährigen Frist für Buchungsbelege. Fehlende Börsen-Historien können im Rahmen einer Betriebsprüfung oder eines Auskunftersuchens zum Problem werden.

Börsen im Detail

Binance Steuerreport: Alle Jahre vollständig exportieren

Binance ist die meistgenutzte Börse und gleichzeitig eine der schwierigsten für die vollständige historische Dokumentation. Die API deckt nicht alle Binance-Produkte ab, historische Daten sind oft lückenhaft. Wer nur auf die API setzt, hat ein unvollständiges Bild.

Das Problem bei Binance

  • Die API deckt nicht alle Produkte ab: Spot, Earn, Staking, Futures und Transfers sind über verschiedene Endpunkte erreichbar
  • Historische Daten über API sind oft lückenhaft, besonders bei älteren Transaktionen und weniger genutzten Produkten
  • CSV-Exporte füllen die Lücken, müssen aber korrekt mit den API-Daten zusammengeführt werden, sonst entstehen Duplikate

Wallet-Historie exportieren

  • On-Chain-Wallets (Ethereum, Solana, BNB Chain) sind über Blockchain Explorer jederzeit abrufbar – kein Login nötig
  • Exchange-interne Wallets (Binance, Coinbase) sind nur über den Account-Export zugänglich
  • Multi-Chain-Wallets erfordern je Chain einen separaten Export oder API-Abruf
Aus der Praxis

8 Börsen, 1 Steuertool, 0 vollständige Importe

Ein aktueller Fall: 8 Börsen mit lückenhaften oder fehlenden Importen – trotz API-Anbindung wo möglich.

5 Börsen per API angebunden – mit Lücken

Binance, Gate.io, Kucoin, Bybit, MEXC

3 Börsen nur per CSV importierbar

FTX, eToro, OKX: Keine API vorhanden oder Börse nicht mehr verfügbar. Import ausschließlich über CSV-Exporte.

5 API reicht nicht bei 5 Börsen

MEXC, Bybit, Kucoin, Gate.io, Binance: CSV-Exporte ergänzen oder komplett via CSV importieren und dann mit API synchronisieren.

5 Manueller Import bei 5 Börsen

FTX, OKX, Kucoin, MEXC und Gate.io: Das vom Kunden verwendete Steuertool konnte die Rohdaten nicht korrekt lesen. Jede Börse hat andere Darstellungsformen und Transaktionstypen. Die Rohdaten mussten manuell aufbereitet und in ein lesbares Format gebracht werden.

Die größte Herausforderung: Jede Börse hat eigene Rohdaten-Formate und Transaktionstypen. Ohne Erfahrung mit diesen Formaten ist es fast unmöglich, die Daten korrekt ins Steuertool zu bekommen.

TX-Partner Ansatz

So rekonstruiert TX-Partner deine Exchange-Historien

TX-Partner kennt die Eigenheiten jeder Börse – API-Limits, CSV-Formate, Rohdaten-Strukturen. Das spart Wochen an Eigenrecherche.

1

Bestandsaufnahme

Alle genutzten Börsen, Wallets und Zeiträume erfassen. Welche Zugänge existieren noch? Welche Börsen sind geschlossen? Wo fehlen Daten?

2

Daten beschaffen

API-Verbindungen einrichten, CSV-Exporte ziehen, Support-Anfragen bei Börsen stellen. Für geschlossene Börsen: On-Chain-Analyse und Archivdaten nutzen.

3

Rohdaten aufbereiten

CSV-Dateien lesen, Transaktionstypen korrekt zuordnen, Formate standardisieren. Jede Börse hat eigene Darstellungsformen – TX-Partner kennt sie.

4

Steuertool-Import

Bereinigte Daten in Blockpit oder CoinTracking importieren. API + CSV synchronisieren. Kostenbasis korrekt, Transfers zugeordnet, keine negativen Bestände.

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Häufige Fragen

Das werden wir oft gefragt

TX-Partner rekonstruiert Börsen-Historien über 7 und mehr Jahre zurück. Auch wenn die Börse geschlossen ist oder der Account gelöscht wurde, lassen sich über On-Chain-Analyse, archivierte Daten und Support-Anfragen überraschend viele Transaktionen rekonstruieren.
Die meisten Börsen begrenzen API-Exporte auf 12 Monate. Binance erlaubt maximal 15 Exporte pro Monat. MEXC, Bybit, Kucoin und Gate.io liefern über API oft unvollständige Daten. Deshalb kombiniert TX-Partner API-Daten mit CSV-Exporten und manueller Aufbereitung.
Blockpit zeigt negative Bestände oder den Fehler „Fehlende Kostenbasis". CoinTracking setzt die Anschaffungskosten auf 0 EUR. Das Ergebnis: fiktive Gewinne und eine zu hohe Steuerlast. TX-Partner importiert die fehlenden Exchange-Daten und korrigiert die Kostenbasis im Steuertool.
Ja. Für geschlossene Börsen wie FTX, Bittrex, Cryptopia oder Celsius kombiniert TX-Partner On-Chain-Analyse, archivierte Export-Daten und Gedächtnissprotokolle des Kunden. Auf Basis logischer Muster aus der On-Chain-Recherche lassen sich oft sogar einzelne Trades rekonstruieren. Die Blockchain vergisst nichts – auch wenn die Börse nicht mehr existiert.
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