Börsen-Historien dokumentieren
Binance, Kraken & Co.
MEXC, Bybit, Kucoin oder eine geschlossene Börse? Historische Daten nachträglich beschaffen ist das Problem. TX-Partner kombiniert API, CSV und manuelle Aufbereitung.
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Robert & Johannes · prüfen deine Daten persönlich
Die meisten Börsen-Anbindungen scheitern nicht am Tool, sondern an den Daten:
Warum der CSV-Export allein nicht reicht
Börsen-Historien nachträglich zu dokumentieren erfordert mehr als einen CSV-Export. API-Limits, gelöschte Accounts und fehlende Datenzeiträume machen professionelle Rekonstruktion notwendig.
API deckt nicht alle Produkte ab
Bei Börsen wie Binance deckt die API nicht alle Produkte ab: Spot, Earn, Staking und Futures sind über verschiedene Endpunkte erreichbar und liefern oft lückenhafte historische Daten. CSV-Exporte sind nötig, um die Lücken zu füllen. Die eigentliche Schwierigkeit liegt darin, die richtige Kombination zu kennen und beide Quellen korrekt zusammenzuführen.
Börsen geschlossen, Accounts verschwunden
FTX, Bittrex, Cryptopia, Celsius, MT.GOX: Geschlossene Börsen liefern keinen CSV-Export mehr. Auch Coinbase Pro (alt) und Bitpanda Pro existieren nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form.
Fehlende Kostenbasis = fiktive Gewinne
Ohne vollständige Exchange-Historie setzt das Steuertool die Anschaffungskosten auf 0 EUR. Das Ergebnis: fiktive Gewinne, negative Bestände und eine viel zu hohe Steuerlast.
Nicht jede Börse ist gleich
Je nach Börse braucht es unterschiedliche Strategien. Manche liefern saubere Daten, andere erfordern erhebliche manuelle Nacharbeit.
Wichtig: Diese Übersicht bezieht sich auf historische Daten. Für das laufende Tracking funktionieren die meisten Börsen gut. Probleme entstehen erst, wenn Transaktionsdaten rückwirkend beschafft werden müssen.
Historisch oft problematisch
Historische Daten erfordern oft Abgleich von API und CSV oder komplett manuelle Aufbereitung.
Geschlossen
Kein Login, kein Export. Rekonstruktion über On-Chain-Analyse, Archivdaten und Gedächtnissprotokolle.
Funktioniert meistens gut
API-Anbindung liefert auch historisch vollständige Daten. CSV als Backup empfohlen.
Aufbewahrungspflicht
In Österreich schreibt § 132 BAO eine 7-jährige Aufbewahrungspflicht für steuerlich relevante Unterlagen vor. In Deutschland gilt § 147 AO mit einer 10-jährigen Frist für Buchungsbelege. Fehlende Börsen-Historien können im Rahmen einer Betriebsprüfung oder eines Auskunftersuchens zum Problem werden.
Binance Steuerreport: Alle Jahre vollständig exportieren
Binance ist die meistgenutzte Börse und gleichzeitig eine der schwierigsten für die vollständige historische Dokumentation. Die API deckt nicht alle Binance-Produkte ab, historische Daten sind oft lückenhaft. Wer nur auf die API setzt, hat ein unvollständiges Bild.
Das Problem bei Binance
- Die API deckt nicht alle Produkte ab: Spot, Earn, Staking, Futures und Transfers sind über verschiedene Endpunkte erreichbar
- Historische Daten über API sind oft lückenhaft, besonders bei älteren Transaktionen und weniger genutzten Produkten
- CSV-Exporte füllen die Lücken, müssen aber korrekt mit den API-Daten zusammengeführt werden, sonst entstehen Duplikate
Wallet-Historie exportieren
- On-Chain-Wallets (Ethereum, Solana, BNB Chain) sind über Blockchain Explorer jederzeit abrufbar – kein Login nötig
- Exchange-interne Wallets (Binance, Coinbase) sind nur über den Account-Export zugänglich
- Multi-Chain-Wallets erfordern je Chain einen separaten Export oder API-Abruf
8 Börsen, 1 Steuertool, 0 vollständige Importe
Ein aktueller Fall: 8 Börsen mit lückenhaften oder fehlenden Importen – trotz API-Anbindung wo möglich.
5 Börsen per API angebunden – mit Lücken
Binance, Gate.io, Kucoin, Bybit, MEXC
3 Börsen nur per CSV importierbar
FTX, eToro, OKX: Keine API vorhanden oder Börse nicht mehr verfügbar. Import ausschließlich über CSV-Exporte.
5 API reicht nicht bei 5 Börsen
MEXC, Bybit, Kucoin, Gate.io, Binance: CSV-Exporte ergänzen oder komplett via CSV importieren und dann mit API synchronisieren.
5 Manueller Import bei 5 Börsen
FTX, OKX, Kucoin, MEXC und Gate.io: Das vom Kunden verwendete Steuertool konnte die Rohdaten nicht korrekt lesen. Jede Börse hat andere Darstellungsformen und Transaktionstypen. Die Rohdaten mussten manuell aufbereitet und in ein lesbares Format gebracht werden.
Die größte Herausforderung: Jede Börse hat eigene Rohdaten-Formate und Transaktionstypen. Ohne Erfahrung mit diesen Formaten ist es fast unmöglich, die Daten korrekt ins Steuertool zu bekommen.
So rekonstruiert TX-Partner deine Exchange-Historien
TX-Partner kennt die Eigenheiten jeder Börse – API-Limits, CSV-Formate, Rohdaten-Strukturen. Das spart Wochen an Eigenrecherche.
Bestandsaufnahme
Alle genutzten Börsen, Wallets und Zeiträume erfassen. Welche Zugänge existieren noch? Welche Börsen sind geschlossen? Wo fehlen Daten?
Daten beschaffen
API-Verbindungen einrichten, CSV-Exporte ziehen, Support-Anfragen bei Börsen stellen. Für geschlossene Börsen: On-Chain-Analyse und Archivdaten nutzen.
Rohdaten aufbereiten
CSV-Dateien lesen, Transaktionstypen korrekt zuordnen, Formate standardisieren. Jede Börse hat eigene Darstellungsformen – TX-Partner kennt sie.
Steuertool-Import
Bereinigte Daten in Blockpit oder CoinTracking importieren. API + CSV synchronisieren. Kostenbasis korrekt, Transfers zugeordnet, keine negativen Bestände.
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