Bank-Anfrage

Bank fordert Herkunftsnachweis
für deine Kryptowährungen?

Deine Bank verlangt einen Nachweis über die Herkunft deiner Krypto-Assets? Das passiert immer häufiger. Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du richtig reagierst und welche Dokumente du brauchst.

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Bank-Anfragen in Zahlen

Seit 2024 steigen die Anfragen von Banken nach Krypto-Herkunftsnachweisen deutlich an:

Ab 10.000 €
Typische Schwelle
Manche Banken verlangen ab diesem Betrag einen Herkunftsnachweis
2-4 Wochen
Übliche Frist
So viel Zeit gibt dir die Bank für eine vollständige Antwort
GwG-Pflicht
Gesetzliche Grundlage
Banken sind gesetzlich zum Herkunftsnachweis verpflichtet
Hintergrund

Warum Banken nach Krypto-Herkunft fragen

Banken sind nach dem Geldwäschegesetz verpflichtet, die Herkunft ungewöhnlich großer Einzahlungen zu klären. Krypto-Assets lösen besonders häufig Nachfragen aus.

01_GELDWAESCHE

Geldwäschegesetz (GwG)

Seit der Verschärfung des GwG müssen Banken bei verdächtigen Transaktionen aktiv nachfragen. Krypto-Einzahlungen gelten als erhöhtes Risiko. Die Bank muss die Herkunft dokumentieren.

02_DAC8_MELDUNG

DAC8 & automatischer Datenaustausch

Ab 2026 melden Krypto-Plattformen Transaktionsdaten automatisch an die Finanzbehörden (DAC8). Banken erwarten, dass Kunden ihre Krypto-Aktivitäten proaktiv nachweisen können.

03_KONTO_RISIKO

Konto-Einschränkung droht

Ohne vollständigen Herkunftsnachweis kann die Bank das Konto einschränken: Überweisungen blockieren, Auszahlungen verzögern oder im Extremfall das Konto schließen.

Schritt für Schritt

So reagierst du auf eine Bank-Anfrage

Die richtige Reaktion auf ein Schreiben der Bank entscheidet darüber, ob dein Konto wieder freigegeben wird. Diese Schritte sind entscheidend:

1

Schreiben prüfen

Was genau wird angefordert? Welche Frist gilt?

2

Dokumente sammeln

Exchange-Exporte, Wallet-Adressen, Transaktionshistorie

3

Nachweis aufbereiten

Chronologisch, vollständig, nachvollziehbar für Bankmitarbeiter

4

Fristgerecht einreichen

Vollständig antworten, Fristverlängerung beantragen wenn nötig

Der häufigste Fehler: Nur einen Steuerreport schicken. Banken wollen die gesamte Transaktionshistorie sehen, nicht nur die steuerliche Zusammenfassung.

Checkliste

Welche Dokumente brauchst du?

Ein vollständiger Herkunftsnachweis besteht aus mehreren Bausteinen. Je nach Portfolio-Komplexität brauchst du:

Fiat-Herkunft

Bankauszüge die den Kauf von Kryptowährungen belegen. Von welchem Konto wurde an welche Börse überwiesen?

Exchange-Exporte

Trade-Historie aller genutzten Börsen. CSV-Exporte von Binance, Bitpanda, Kraken etc.

Wallet-Mapping

Übersicht aller eigenen Wallet-Adressen mit Zuordnung zu Chains und Zweck.

On-Chain-Nachweis

Für DeFi und Wallet-Transfers: Transaktionshashes die Bewegungen zwischen eigenen Wallets belegen.

Chronologische Zusammenfassung

Nachvollziehbare Darstellung des gesamten Krypto-Verlaufs: Kauf, Transfer, Tausch, Verkauf.

Steuerliche Dokumentation

Krypto-Steuerreport als ergänzender Nachweis (nicht als alleiniger Nachweis).

Häufige Fehler

Diese Fehler machen die meisten bei der Bank-Anfrage

1

Nur den Steuerreport schicken

Banken wollen keine steuerliche Zusammenfassung. Sie wollen die Transaktionshistorie. Ein Steuerreport beantwortet die falsche Frage.

2

Zu spät reagieren

Die Frist verstreichen zu lassen signalisiert der Bank, dass etwas nicht stimmt. Lieber eine Fristverlängerung beantragen als gar nicht antworten.

3

Unvollständige Dokumentation

Fehlende Wallets oder Zeiträume führen zu Rückfragen. Jede Lücke wirft Fragen auf.

4

Ohne professionelle Hilfe antworten

Bei komplexen DeFi-Portfolios oder mehreren Chains ist professionelle Dokumentation oft der schnellere und sicherere Weg.

So hilft TX-Partner

Was TX-Partner konkret erstellt

TX-Partner erstellt die Krypto-Dokumentation, die als Grundlage für den Herkunftsnachweis dient – damit du der Bank eine vollständige, nachvollziehbare Dokumentation liefern kannst.

Wallet-Discovery

Alle Wallet-Adressen identifizieren und den Transaktionsfluss zwischen Wallets, Börsen und DeFi-Protokollen nachvollziehen.

Transaktionshistorie

Vollständige, chronologische Dokumentation aller Krypto-Transaktionen mit Zeitstempel, Beträgen und Gegenwerten.

Bankfähiger Nachweis

Die aufbereitete Dokumentation ist so strukturiert, dass Bankmitarbeiter ohne Krypto-Wissen den Herkunftsnachweis prüfen können.

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Häufige Fragen

Das werden wir oft gefragt

Ja. Banken sind nach dem Geldwäschegesetz (GwG) verpflichtet, bei Verdacht auf unklare Mittelherkunft das Konto einzuschränken oder zu sperren. Deshalb ist eine schnelle und vollständige Reaktion wichtig.
Ein Steuerreport allein reicht in den meisten Fällen nicht. Banken wollen eine nachvollziehbare Dokumentation der gesamten Transaktionshistorie: woher die Kryptowährungen stammen, wie sie sich entwickelt haben, und wohin sie geflossen sind.
DeFi-Transaktionen sind für Banken besonders erklärungsbedürftig. On-Chain-Daten können die Nachvollziehbarkeit sicherstellen — aber erst wenn LP Tokens, Cross-Chain Swaps und Staking Rewards korrekt zugeordnet sind. TX-Partner rekonstruiert DeFi-Historien und bereitet sie banktauglich auf.
Das hängt von der Komplexität des Portfolios ab. Bei reinen Börsen-Portfolios kann ein Nachweis in wenigen Tagen fertig sein. Bei DeFi-Aktivität über mehrere Chains rechne mit 1-3 Wochen für eine vollständige Aufbereitung. Wenn gleichzeitig eine Börsen-Verifizierung läuft, sollten beide Nachweise koordiniert werden.
Fristversäumnis kann zur Kontosperre oder zur Meldung an die Geldwäschemeldestelle führen. Wenn die Frist knapp wird, solltest du eine Fristverlängerung beantragen und gleichzeitig mit der Dokumentation beginnen.
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Hinweis: TX-Partner erstellt keinen Mittelherkunftsnachweis im Sinne des FM-GwG (Finanzmarkt-Geldwäschegesetz) oder vergleichbarer Regelungen. TX-Partner liefert die vollständige Krypto-Dokumentation (Transaktionshistorie, Wallet-Zuordnung, On-Chain-Verifizierung), die als Datenbasis für einen solchen Nachweis dient. Die Prüfung und Akzeptanz obliegt dem jeweiligen Finanzinstitut.