Deine Bank verlangt einen Nachweis über die Herkunft deiner Krypto-Assets? Das passiert immer häufiger. Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du richtig reagierst und welche Dokumente du brauchst.
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Robert & Johannes · prüfen deine Daten persönlich
Seit 2024 steigen die Anfragen von Banken nach Krypto-Herkunftsnachweisen deutlich an:
Banken sind nach dem Geldwäschegesetz verpflichtet, die Herkunft ungewöhnlich großer Einzahlungen zu klären. Krypto-Assets lösen besonders häufig Nachfragen aus.
Seit der Verschärfung des GwG müssen Banken bei verdächtigen Transaktionen aktiv nachfragen. Krypto-Einzahlungen gelten als erhöhtes Risiko. Die Bank muss die Herkunft dokumentieren.
Ab 2026 melden Krypto-Plattformen Transaktionsdaten automatisch an die Finanzbehörden (DAC8). Banken erwarten, dass Kunden ihre Krypto-Aktivitäten proaktiv nachweisen können.
Ohne vollständigen Herkunftsnachweis kann die Bank das Konto einschränken: Überweisungen blockieren, Auszahlungen verzögern oder im Extremfall das Konto schließen.
Die richtige Reaktion auf ein Schreiben der Bank entscheidet darüber, ob dein Konto wieder freigegeben wird. Diese Schritte sind entscheidend:
Schreiben prüfen
Was genau wird angefordert? Welche Frist gilt?
Dokumente sammeln
Exchange-Exporte, Wallet-Adressen, Transaktionshistorie
Nachweis aufbereiten
Chronologisch, vollständig, nachvollziehbar für Bankmitarbeiter
Fristgerecht einreichen
Vollständig antworten, Fristverlängerung beantragen wenn nötig
Der häufigste Fehler: Nur einen Steuerreport schicken. Banken wollen die gesamte Transaktionshistorie sehen, nicht nur die steuerliche Zusammenfassung.
Ein vollständiger Herkunftsnachweis besteht aus mehreren Bausteinen. Je nach Portfolio-Komplexität brauchst du:
Bankauszüge die den Kauf von Kryptowährungen belegen. Von welchem Konto wurde an welche Börse überwiesen?
Trade-Historie aller genutzten Börsen. CSV-Exporte von Binance, Bitpanda, Kraken etc.
Übersicht aller eigenen Wallet-Adressen mit Zuordnung zu Chains und Zweck.
Für DeFi und Wallet-Transfers: Transaktionshashes die Bewegungen zwischen eigenen Wallets belegen.
Nachvollziehbare Darstellung des gesamten Krypto-Verlaufs: Kauf, Transfer, Tausch, Verkauf.
Krypto-Steuerreport als ergänzender Nachweis (nicht als alleiniger Nachweis).
Banken wollen keine steuerliche Zusammenfassung. Sie wollen die Transaktionshistorie. Ein Steuerreport beantwortet die falsche Frage.
Die Frist verstreichen zu lassen signalisiert der Bank, dass etwas nicht stimmt. Lieber eine Fristverlängerung beantragen als gar nicht antworten.
Fehlende Wallets oder Zeiträume führen zu Rückfragen. Jede Lücke wirft Fragen auf.
Bei komplexen DeFi-Portfolios oder mehreren Chains ist professionelle Dokumentation oft der schnellere und sicherere Weg.
TX-Partner erstellt die Krypto-Dokumentation, die als Grundlage für den Herkunftsnachweis dient – damit du der Bank eine vollständige, nachvollziehbare Dokumentation liefern kannst.
Alle Wallet-Adressen identifizieren und den Transaktionsfluss zwischen Wallets, Börsen und DeFi-Protokollen nachvollziehen.
Vollständige, chronologische Dokumentation aller Krypto-Transaktionen mit Zeitstempel, Beträgen und Gegenwerten.
Die aufbereitete Dokumentation ist so strukturiert, dass Bankmitarbeiter ohne Krypto-Wissen den Herkunftsnachweis prüfen können.
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Die Datengrundlage für jeden Mittelherkunftsnachweis: wie du eine vollständige Transaktionshistorie aufbaust.
Artikel lesenHinweis: TX-Partner erstellt keinen Mittelherkunftsnachweis im Sinne des FM-GwG (Finanzmarkt-Geldwäschegesetz) oder vergleichbarer Regelungen. TX-Partner liefert die vollständige Krypto-Dokumentation (Transaktionshistorie, Wallet-Zuordnung, On-Chain-Verifizierung), die als Datenbasis für einen solchen Nachweis dient. Die Prüfung und Akzeptanz obliegt dem jeweiligen Finanzinstitut.